nothing
nothing
nothing

Zur Zeit wird gefiltert nach:Informatik
Filter zurücksetzen

Datensicherheit (unterwegs) - Teil 2 - Verschlüsselung

In Kategorie: InformatikOn the road
Donnerstag, 31. Juli 2008 - 23:54

Datensicherheit teilt sich in zwei Kategorien:

   1. Backup
   2. Verschlüsselung

Dieser zweite Teil behandelt das Thema Verschlüsselung.

Auf Notebooks sind meist eine grössere Menge an sensible Daten gespeichert. Darunter zum Beispiel e-Mails, Fotos, interne Dokumente, Kundendaten oder gar Passwörter für diverse Zugriffe gespeichert. Man will ja immer alles dabei haben.

Das ein Notebook durch Diebstahl (z.B. aus Auto oder Hotelzimmer) oder andere Weise abhanden kommt soll ja durchaus mal vorkommen. Zum grössten Teil werden diese Geräte wohl einfach weiter Verkauft um etwas daran zu verdienen. Aber man weiss halt nicht was der Dieb mit dem Gerät sonst noch so alles anstellt.

Immer mal wieder hört man auch Meldungen über gestohlenen Notebooks von Regierungsangestellten oder andrer Firmen mit sensiblem Daten (Kreditunternehmen, Banken, Versicherungen, u.s.w.). Und diese paar Fälle pro Jahr sind auch nur diejenigen welche an die Öffentlichkeit kommen. Das solche Daten ohne, oder nur ohne ausreichende Verschlüsselung in der Gegend herum getragen wird kann ich kaum glauben. Dem Notebook Benutzer kann man da nicht mal einen Vorwurf machen. Schon eher den Informatikern die eigentlich für die Sicherheit dieser Daten verantwortlich sind.

Auch wenn man für das Login in das System ein Passwort braucht, ist es kein Problem auf die Daten auf der Festplatte zu zugreifen. Dafür muss man die Platte nur an ein anderes System anschliessen. Es gibt auch andere Möglichkeiten wie das knacken des Passwortes mittels Brute-Force Attacke(1), oder bei Windows mittels Rainbow-Table (2).

Der einzige Weg solche Daten ausreichend zu schützen ist die Verschlüsselung. Die Möglichkeiten sind die Verschlüsselung:

  • der gesamten Festplatte (mit Ausnahme des Boot-Device)
  • der Partition(en) welche zu schützende Daten enthalten
  • einer Datei welche verschlüsselt ist und auf welche wie auf ein Laufwerk zugegriffen werden kann

Egal welche Lösung gewählt wird ist die Wahl der Passphrase(3) (Kennwort) essenziell für die Sicherheit. Ist diese zu kurz oder zu einfach nützt die beste Verschlüsselung nichts.

Bei Linux-Systemen kann man die Verschlüsselung normalerweise schon während der Installation aktivieren. Dies ist die einfachste und schnellste Möglichkeit zu einem verschlüsselten System.

Bei Windows ist dies wohl etwas komplizierter. Da kenne ich mich leider gar nicht aus.

Bei bestehenden Systemen empfiehlt sich die Lösung mit einer Partition (wenn noch Platz frei ist) oder einer verschlüsselten Datei.

Eines der wohl besten und zudem frei erhältlichen Tools ist TrueCrypt(4). Damit sollte eigentlich jeder auf Anhieb zurecht kommen (schöne Klicki-Bunti-Oberfläche). Damit lassen sich auch wunderbar Memory-Sticks verschlüsseln.

Damit sollte ich euch mal einen groben Überblick über die Verschlüsselung gegeben haben und hoffe das ihr nun besser auf eure Daten aufpasst.

Datensicherheit (unterwegs) - Teil 1 - Backup

In Kategorie: InformatikOn the road
Montag, 28. Juli 2008 - 01:55
Autsch...

Datensicherheit teilt sich in zwei Kategorien:

  1. Backup
  2. Verschlüsselung

Dieser erste Teil behandelt das Thema Backup.

Notebooks sind ja eigentlich dazu da fast überall mit dabei zu sein. Dies führt zwingend dazu das es einem erhöhten Verlustrisiko ausgesetzt ist (Diebstahl oder physische Zerstörung).

Bei jedem Computer, und besonders bei Notebooks, ist ein regelmässiges Backup der Daten unerlässlich. Man vergisst nur all zu oft das eine Festplatte ein mechanisches Gerät ist. Und mechanische Geräte haben einfach eine begrenzte Lebensdauer. Wichtig ist es auch das man "durch hält". Am Anfang klappt das mit dem regelmässigen Backup ganz gut. Nach einigen Wochen oder Monaten steigen  die Abstände der Backups erfahrungsgemäss an bis man gar keine mehr macht. Und dann kommt naturgemäss irgendwann die Zeit in der eine Festplatte am Ende ihres Lebens ist. An diesem Punkt erinnert man sich wieder an das Backup. Upps, Pech gehabt. All die schönen Fotos weg...., und die Mails..., und ..., und ..., alles weg.

Eine etwas komfortablere Lösung ist das automatische Backup auf eine externe Festplatte. Dies bietet sich nur schon wegen der ständig wachsenden Datenbeständen an (Fotos, Musik, Videos, ...). Es gibt diverse Software (für PC's) die ein automatisches Backup (Synchronisation) einer Festplatte machen sobald man die externe Backup-Festplatte anschliesst. Daran denken muss man allerdings immer noch, aber es macht weniger Arbeit als alles von Hand zu kopieren.

Manche Programme ermöglichen sogar das regelmässige synchronisieren in definierten Abständen. Da sollte man aber tunlichst darauf achten das gelöschte Daten auf dem Backup nicht auch gelöscht werden. Sonst könnte nach einem versehentlichen löschen einer Datei auch die Datei auf der Backup-Festplatte schon gelöscht worden sein.

Apple bietet mit Time-Machine eine schon in das OS X System integrierte Backup-Lösung an (ab Version 10.5 / Leopard). Diese sichert in regelmässigen Abständen automatisch Daten die sich seit dem letzten Backup verändert oder hinzugekommen sind. Man hat dabei, genügend Festplatten-Kapazität vorausgesetzt, auch verschiedene Versionen der gesicherten Daten. Auf diese kann ganz komfortabel über die Time-Machine-Software zugegriffen werden. Eine ausserordentlich gut gemachte, und einfache Lösung zur Sicherung der Daten.

Vernachlässigt wird oft auch die Aufbewahrung des Backups. Ich sehe es in meinem Beruf nur all zu oft das Backups im gleichen Raum aufbewahrt werden, oder sogar auf dem Server selbst stehen. Es ist ja schön das Backup immer griffbereit zu haben, aber wenn das Haus abbrennt nutzt das herzlich wenig. Das hat schon einige Firmen in den Konkurs getrieben. Bei privaten Daten ist dies wohl nicht ganz so dramatisch, aber alle Fotos meiner letzten X Jahre zu verlieren würde mich unglaublich ärgern. Das Backup so weit weg vom Computer wie möglich aufzubewahren ist schon mal nicht schlecht. Vielleicht auch so das man bei einem Brand die Festplatte beim raus gehen gleich mitnehmen kann (Brandmelder retten Leben - Vielleicht auch deines!!! - Nur ein Hinweis am Rande). Besser, aber umständlicher, ist die Aufbewahrung ausserhalb des eigenen Hauses. Da muss jeder selbst entscheiden wie wichtig im seine Daten sind.

Abschliessend ist zu sagen das bei Notebooks relativ kurze Backup-Intervalle gewählt werden sollten, da bei Notebooks (wie schon erwähnt) das Risiko des Abhandenkommens um ein vielfaches grösser ist. Dabei ist die physische Zerstörung (siehe Bild) noch das kleinere Übel. Unangenehmer ist der Diebstahl eines Notebooks. Mehr dazu im zweiten Teil wo das Thema Verschüsselung behandelt wird.

Firefox prefetching abschalten

In Kategorie: Informatik
Donnerstag, 24. Juli 2008 - 20:36

In Firefox ist prefetching standardmässig aktiviert. Damit werden Seiten welche von der aktuell betrachteten Seite verlinkt werden schon ein mal in den Cache des Browsers geladen. Natürlich auch wenn man gar nie auf diesen Link klickt. Aus Performance-Sicht ist das auch eine ganz schöne Funktion.

Nur kann diese Funktion unter Umständen auch ungewollten Ärger verursachen. Nämlich wenn nur einer der Links auf der Seite (aus welchen Gründen auch immer) dummerweise auf eine etwas unseriösere, illegale Webseite verweist. Obwohl man selbst diese Seite nie besucht hat, wurde die Seite schon von Firefox vorgeladen. Und damit steht die eigene IP Adresse auch in den Logdateien von diesem Webserver. Im dümmsten Fall wird dieser Server kurz später von der Polizei beschlagnahmt und die Logdateien ausgewertet. Und dann kann schon mal eines Morgens die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür stehen. Das sieht vor den Nachbarn (oder der eigenen Familie) natürlich nicht gerade gut aus...

Gibts nicht??? Gibts wohl!!! Guggsch du hier.

Glücklicherweise lässt sich diese Funktion einfach ausschalten:

  1. In der Adresszeile "about:config" eingeben (ohne "")
  2. (möglicherweise muss man hier noch eine Bestätigung ancklicken)
  3. Im Filter-Feld "prefetch" eingeben
  4. Ein Doppelklick auf die Zeile "network.prefetch-next" setzt den Wert auf "false"
  5. Damit ist die Funktion ausgeschaltet