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Motorola "Milestone"

In Kategorie: GadgetsLinux
Dienstag, 29. Dezember 2009 - 12:22

Endlich halte ich das Motorola Milestone in meinen Händen. Und das war  wirklich ein Meilenstein bis es so weit war...

Gestern Nachmittag stand ich das erste mal bei Digitec in Winterthur im Laden.

Digitec ist ja eigentlich genial. Gute Preise, guter und schneller Service und auch ein einfach zu bedienender Shop.

Da stand ich also da und wartete, und wartete, und .... (viele Leute). Nach rund 45 Minuten(!!!) durfte ich dann erfahren, dass ich meine Handynummer nicht übernehmen kann, weil diese auf die Firma läuft, und ich diese eigentlich wieder auf meinen Namen "umschreiben" wollte. Dazu bräuchte ich eine Vollmacht der Firma mit rechtsgültiger Unterschrift und Kopie der ID/Pass. Na ja, eigentlich noch verständlich. Jedoch haben die da weder einen Fax, noch war es möglich die Dokumente per Mail zuzusenden damit ich das Handy gleich bekommen würde.

Also erst mal eine Volmacht organisiert.

Das Handy wurde mir (leider) von Digitec reserviert und ich bekam deshalb ein Mail mit dem üblichen Dokument für die Expressabholung. Damit kommt man schneller an die Reihe als andere. Ja nicht schlecht nach 45 vergeblichen Minuten des wartens.

Heute morgen extra früh aufgestanden (9 Uhr!!!) um rechtzeitig zur Ladenöffnung um 10 vor Ort zu sein. Da standen dann schon einige Leute. Damit hatte ich auch gerechnet. Aber habe ja ein Express-Ticket. Kam dann auch relativ schnell an die Reihe um zu erfahren das ich dafür ein Ticket speziell für Handies ziehen muss und er selbst sowieso keine Ahnung von Handyverträgen hat (Kompetente Mitarbeiter, muss man also sagen)... Ob mir das der Verkäufer von gestern nicht gesagt habe. Neeee, hat er nicht....

Also neues Ticket ziehen und warten, warten, warten, ...., warten, .... Smiley (Waren unterzwischen ja auch neue Kunden in den Laden gekommen)

Weitere 45 Minuten später, kurz bevor ich dann wirlich aus dem Laden gelaufen wäre, war es doch wirklich soweit.

Hat dann, wegen einiger weiterer Problemchen, nochmals etwas gedauert, bis ich schliesslich endlich endlich das Milestone in den Händen hielt.

Fazit:
Digitec ist für Händy-Verträge eindeutig der Falsche Laden. Insgesamt habe ich, um das Milesonte zu bekommen, rund drei(!!!) Stunden aufgewendet, und bin doch etwas angesäuert.

Virtualisierung für lau

Mittwoch, 07. Januar 2009 - 01:15
Windows unter Linux
Bild: tuxmentat

Als Linux und/oder Mac Benutzer ist man leider immer noch gezwungen, mindestens ab und zu, Software unter Windows auszuführen. Dies, weil einige (auch grosse Hersteller) nicht fähig oder gewillt sind, ihre Software für anständige Betriebssysteme verfügbar zu machen. Eine Windows Lizenz ist ja beim Kauf eines PC's sowieso mit dabei, welche man dann unter Linux verwenden kann. Bei Mac muss man sich eine legale Lizenz beschaffen.

Hier kommt dann die Virtualisierung von Betriebssystemen ins Spiel. So kann man Windows einfach unter anderen Systemen ausführen. Natürlich könnte man auch Linux unter Windows virtualisieren wenn man das will.

Problem bei der Sache, wenn man Windows nur selten braucht ist, das diese Programme zwischen 50 und 190$ kosten. Wenn man auch noch mehrere Computer hat lappert sich das.

Die beiden bekanntesten Firmen für Virtualisierung auf Desktops sind VMware und Parallels. Bei beiden gibt es jedoch gewisse Einschränkungen:

Bei Parallels:

  • Zwei verschiedene Produkte für Windows/Linux und Mac
  • Dadurch kann man die Lizenz für Windows/Linux später nicht unter Mac verwenden (oder umgekehrt)

Bei VMware:

  • VMware Workstation ist ziemlich teuer (190$)
  • Mit dem VMware Player (frei erhältlich) kann man selbst keine neuen Virtuellen Maschinen erstellen
  • Der VMware Server (auch frei erhältlich) ist etwas overhead für ein einziges System und läuft als Service immer im Hintergrund mit da (wie der Name schon sagt) für Server gedacht

Gut gibt es Open-Source-Software!

Sun hat mit VirtualBox ein Produkt, welches für den privaten Gebrauch frei verfügbar ist. Und das für alle gebräuchlichen Systeme (Windows, Linux, Mac und Solaris). OK, VirtualBox ist nicht 100%'ig Open-Source, und damit nicht vollständig als Source Code erhältlich. In der "richtigen" Open-Source Version fehlen einige Features (genaueres dazu hier). Das muss aber den normalen Benutzer nicht stören.

Die Performance hat mich positiv überrascht. Auf meinem etwas älteren Notebook war Windows unter VMware schon fast eine Qual. Vor allem bis es endlich mal aufgestartet war. Mit VirtualBox geht das sogar auf meiner alten Kiste recht fix.

VirtualBox ist also die einzige Virtualisierung die ich wirklich empfehlen kann. Viel Spass beim virtualisieren...

Welcher Pinguin darf's denn sein?

In Kategorie: Linux
Sonntag, 04. Januar 2009 - 21:31

Zur Zeit sind etwa 220 verschiedene Linux Distributionen erhältlich. Zählt man diejenigen auch dazu welche nicht mehr weiterentwikelt werden sind es über 450. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei. Vom Mini-Linux das auf eine Diskette passt bis zur Monster-Distribution mit mehreren DVD's.

Die meist verbreiteten sind jedoch: Ubuntu, Fedora, Debian, Mandriva und Suse.

Vor nun doch schon etwa 10 Jahren hatte ich meinen ersten Kontakt mit Linux. Gestartet wurde mit einem (glaube gekauften) Suse Linux, da dieses im deutschsprachigen Raum gut verbreitet war. Jedoch flog es bald wieder raus. Passte mir irgendwie einfach nicht so wirklich, und ist auch heute noch so. Die Kooperation von Novell (welche Suse gekauft haben) mit Microsoft ist nur noch ein weiterer Grund darauf zu verzichten.

Nach kurzem Abstecher zu RedHat Linux landete ich schlussendlich bei Mandrake (heute Mandriva). Diese Distribution war damals die wohl benutzerfreundlichste überhaupt (war jedenfalls mein Eindruck). Erst als Dual-Boot System mit dem bösen bösen Windows zusammen wurde es bald zum einzigen Betriebssystem auf meinem PC und Notebook (Windows gab es höchstens noch als virtuelle Maschine). Dieser Distribution blieb ich dann bis anfangs 2006 treu. Dann war Zeit für etwas neues. Die Franzosen haben es mal wieder vergeigt :-D .

Ohne Umwege wurde Fedora Core 5 installiert mit welchem ich auch lange sehr zufrieden wahr. Während dieser Zeit habe ich alle Releases bis Fedora 9 mitgemacht. Einige dieser Releases waren besser und andere schlechter, aber im Grossen und Ganzen erfüllten sie meine Erwartungen. Mit dem erscheinen von Fedora 10 war das jedoch vorbei. Die Maschinen wurden nach dem Update unglaublich langsam. Musste gleich kurz genau schauen ob das nicht Windows ist. War aber immer noch Linux. Diese massive Performance-Einbusse wahr unhaltbar. Ein anständiges Arbeiten war damit nicht mehr möglich.

Also musste wieder etwas neues her. Allen denen die mich fragten was für eine Linux Distribution sie nehem sollen zum "ausprobieren", sagte ich immer nur Ubuntu (welches auf Debian basiert). Selbst habe ich das aber nie wirklich verwendet da einiges etwas anders aufgebaut ist als bei den anderen Linuxen. Aber Ubuntu giltet als sehr benutzerfreundlich, und da dachte ich das ich es einfach auch mal installieren sollte. Und ich muss zugeben das Ubuntu der Knaller ist. Das Beste was ich Linuxtechnisch je gesehen habe.

Bis auf die Dual-Screen Konfiguration funktionierte alles von Begin an einwandfrei. Der Vorteil ist auch das proprietäre Treiber bei Bedarf auch einfach installiert werden können (Was die Hardcore Linuxer eher nicht so gerne sehen). Das ist bei den anderen Distributionen meist etwas mühsamer.

Für die nächste Zeit habe ich meinen "Pinguin" gefunden...