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Adobe Lightroom 3 - Noise Reduction - Zum Zweiten
In meinem letzten Post habe ich ja schon die Noise Reduction Funktion von Lightroom 3 kurz und schnell mit der von Lightroom 2 verglichen.
Nun, da mich das Ergebnis da schon recht beeindruckt hat, dachte ich mir, schaust du mal, was man aus einem "Noise Alptraum" damit noch raus kriegt.
Das erste Foto wurde mit ISO 100 aufgenommen und dient als Vergleich zu den anderen beiden Bildern. Das zweite Bild wurde mit ISO 12'800 (!!) aufgenommen. Das ist das höchste was meine Canon 7D kann.
Das dritte Bild ist dann die Version des zweiten, auf welches die Noise Reduction von Lightroom 3 angewendet wurde. Da der Ausschnitt des Bildes sowohl dunkle Flächen wie auch Details hat, versuchte ich einen guten Mittelweg mit den Einstellungen zu finden.
Alle Bilder wurden weder in Lightroom, noch beim Export geschärft.
Das Ergebnis beeindruckt mich noch immer. Es braucht auch den Vergleich mit dem ISO 100 Bild nicht zu scheuen. Die leichte Unschärfe, und der damit verbundene Verlust einiger Details, lässt sich durchaus verkraften wenn die Aufnahme sonst schon gar nicht möglich gewesen wäre. Der leichte rötliche Farbstich würde sich auch noch leicht korrigieren lassen, habe ich aber bewusst so gelassen für den Test.
Adobe Lightroom 3 - Noise Reduction
Heute, nach langem langem warten, endlich das neue Lightroom 3 erhalten. Habe ich bei unserem Distributor als Box gekauft, da es dort günstiger war als online als Download-Version. (Etwa so teuer wie die Download-Version im US Store)
Was mich brennend interessierte, war die neue, und hoch gelobte Noise Reduction in LR3.
Gestern gerade ein Bild gesehen, dass sich für einen kurzen und schnellen Test hervorragend eignet:
Kamera: | Canon 40D |
Objektiv: | Canon 24-70 f/2.8L USM |
Bildformat: | Raw |
Verschlusszeit: | 1/800 s |
Blende: | 3.5 |
ISO: | 1600 |
Die Bilder unten sind natürlich 100% Ausschnitte des Originalbildes, damit auch ein anständiger Vergleich möglich ist.
Die Noise Reduction von LR2 ist ganz OK, aber im Vergleich zu der in LR3, welche einige Einstellungen mehr zur Optimierung bietet, doch irgendwie ziemlich schlecht. Der neue Algorithmus holt einiges mehr aus dem Bild raus.
Nur schon deswegen lohnt sich der Upgrade auf LR3 auf jeden Fall. Besonders wenn man öfters mal in Bereichen ab 800 ISO (bei APS-C Sensoren) fotografiert. Bei Kameras mit kleinerem Sensor ist eine anständige Noise Reduction ja schon fast ein Muss.
Gitzo GM3551 Monopod
Wie gestern schon angekündigt, lag heute das Gitzo GM3551 Einbeinstativ im Briefkasten. Zwar nicht in meinem, sondern in dem meines Namensvetters im selben Haus, aber wir sind uns langsam gewohnt das unsere Briefkästen verwechselt werden. Er hätte am Gitzo sicher auch seine Freude gehabt.
Karbonstative sehen ja grundsätzlich richtig gut aus, und so war es auch beim diesem. Gut verarbeitet, nicht zu meckern. Als Vergleich habe ich mein Velbon CF 630 Karbon-Dreibeinstativ hinzugezogen, mit welchen ich es anschliessend ab und zu vergleichen werde.
Warum ich mich für das GM3551 entschieden habe:
Die fünf Elemente lassen sich auf 1.92m ausziehen. Zusammen mit dem RRS MH-01 kommt es dann auf ziemlich genau zwei Meter Maximalhöhe (plus Kamera). Das findet man kaum bei einem Monopod. Nun kann man sich natürlich fragen, wofür man das überhaupt braucht. Eine berechtigte Frage. Zum Beispiel, wenn man auf einer Kiste oder Stein steht, kann man das Monopod noch immer auf den Boden stellen. Oder, an einem Abhang. Etwas Reserve ist immer besser als sich später darüber zu ärgern das es zu kurz ist.
Die einzelnen Elemente des GM3551 haben einen Drehverschluss namens "G-Lock". Dieser ermöglicht das öffnen und schliessen der Verschlüsse mit nur einer viertel Drehung. Dachte erst, dass sei sehr speziell, mein Velbon schafft das aber auch schon (Habe es nur nie bewusst bemerkt).
Der G-Lock Verschluss kann aber noch etwas entscheidendes mehr. Durch das Gewicht von oben (der Kamera) presst es die Verschlüsse mehr zusammen und halten so einfach mehr Gewicht. Gitzo gibt die maximale Belastung mit 18 kg an, und das hält es bestimmt auch. Das Velbon mit "normalen" Drehverschlüssen rutscht schon viel früher durch. Gitzo nennt das übrigens "gravity-lock".
Das montieren des Monopod Heads (RRS MH-01) breitete keine Probleme, und lässt sich mit einer Imbusschraube auch noch sichern.
Die mitgelieferte Handschlaufe mit Gürtelclip habe ich gleich mal entfernt. Da bleibt man nur wieder irgendwo mit hängen. Brauche ich nicht.
Preislich bewegt sich das Gitzo etwa im Bereich des Velbons. Dieses hat jedoch drei Beine, das Gitzo nur eins. Konkret sind dafür rund 320 CHF fällig. Teuer, aber sicher ein Stativ das lange und zuverlässig seinen Dienst leisten wird.
Mal schauen, wie es sich dann in den ersten Tests mit meinem neuen (bestellten, aber noch nicht eingetroffenen) Canon 300mm f/2.8 IS schlägt.
Benro QRC-50 & Really Right Stuff MH-01 Monopod head
Und gleich die zweite Review hinterher.
Ebenfalls heute eingetroffen: Der Really Right Stuff (RRS) MH-01 Monopod Head (s. Bild 1).
Das spezielle an dem Monopod Head ist, dass der nur in eine Richtung neigbar ist. Alles andere ist an einem Monopod (Einbeinstativ) auch nicht besonders sinnvoll.
Was gleich beim Auspacken auffällt, ist der ziemlich grosse Drehknopf zur Fixierung (37mm Durchmesser - s. Bild 2). Die Konstruktion soll damit über 30kg halten können, was auch für sehr grosse Linsen reichen sollte.
Kippen lässt sicher der Kopf 90° auf beide Seiten, falls nicht Objektiv oder Kamera ansteht (s. Bild 3).
Den Kopf habe ich ohne Schnellwechseleinheit bestellt, da ich darauf eine Benro QRC-50 montieren will (s. Bild 4). Diese habe ich auch auf meinem Benro B-2 Kugelkopf und gefällt mir von der Bedienung her sehr gut. Bei der Bestellung nahm ich an, dass ich bei der Wechseleinheit unten eine Nut einfräsen muss, damit sie auf den RRS MH-01 passt. Zur Überraschung hatte die Wechseleinheit eine Nut, und die passt perfekt auf den Kopf (s. Bild 5).
Also eine schnell erledigte Sache, dachte ich...
Die Schraube genommen, welche bei der Benro Wechseleinheit bei lag, und die (natürlich) nicht passt. Zum Glück war auch beim Monopod Head eine Schraube dabei. Die Schraube des RRS hat eine grössere Steigung und einen leicht grösseren Durchmesser (s. Bild 6).
Und dieser leicht grössere Durchmesser sorgt für das nächste Problem. Die RRS Schraube passt nicht durch die Wechseleinheit. Mit einem 6'er Bohrer lies sich das Loch in der Wechseleinheit schnell etwas grösser "fräsen".
Schraube rein, und, der Kopf der Schraube steht etwas über die Wechseleinheit raus. Also muss auch noch die Senkung in der Wechseleinheit vergrössert werden (s. Bild 7).
So passt dann endlich alles zusammen.
Habe mich dann, entgegen den Bildern auf der RRS Websteite, dazu entschieden, den Feststellknopf des Monopod Heads, und denjenigen der Wechseleinheit auf die gegenüberliegenden Seiten zu montieren (s. Bild 8). Beim lösen/anziehen klemmt man sich sonst schnell mal einen Finger zwischen dem Kopf und der Wechseleinheit ein (s. Bild 9). Zudem könnte sich ja eventuell auch die Wechseleinheit öffnen dabei.
Mit Objektiv sieht das dann so aus wie auf Bild 9. Würde sich auch noch gut machen, um einfach auf den Tisch zu stellen. Aber wohl etwas zu teuer dafür...
Preis der RSS MH-01: 150$ + 33$ (Porto) + 53(!!)CHF (Zoll & Gebühren). Also insgesamt rund 244 CHF. Nicht gerade günstig, aber was will man machen...
Morgen sollte dann auch noch das Einbeinstativ Gitzo GM3551 eintreffen. "Witzige" Sache dabei ist auch, dass die beiden Pakete aus den USA und Deutschland einen Tag vor dem Paket aus der Schweiz eingetroffen sind. Bei gleichem Bestelldatum versteht sich, und auch alles an Lager (angeblich).
Benro PL-60 Wechselplatte & Canon 70-200mm f/2.8 IS
Heute die erste Ladung meines neuen Equipements bekommen. Zeit also für ein erstes Review.
Insgesamt sechs Benro Wechselplatten, davon eine spezielle für mein Canon 70-200m f/2.8 IS. Und um diese eine Platte geht es hier. Denn, sie passt nicht!
Dachte mir natürlich, wenn es schon eine spezielle, empfohlene Platte für dieses Objektiv gibt, nimmst du diese. Sicher besser als die Standard-Platten (s. Bild 1 - Screenshot der Webseite).
Die beiden Anschläge, welche die Verdrehung der Platte verhindern sollen, sind auch beim besten Willen nicht nicht hinter die Kante zu kriegen, wenn die Schraube in das Gewinde der Objektivschelle geschraubt wird (s. Bild 2).
So wie auf Bild 3 sollte sie eigentlich aufliegen. Da fehlen aber sicher 1,5 bis 2mm (s. Bild 4).
Werde mal den Lieferanten kontaktieren, damit er wenigstens das "empfohlen für Canon 70-200mm f/2.8" entfernt.
Habe gerade noch die leise Vermutung, dass die Stativschelle des 70-200mm f/2.8 mit IS (welches ich habe) möglicherweise nicht ganz gleich ist wie bei der ohne IS (welches auf der Webseite angegeben ist). Das solle aber auf jeden Fall auch stehen auf der Webseite.
Bleiben also zwei Möglichkeiten. Die Stativschelle oder die Wechselplatte bearbeiten. Bei der Stativschelle wäre das einfacher, habe aber etwas mühe an einem (vor allem meinem) Objektiv rum zu feilen. OK, ist "nur" die Stativschell, aber trotzdem.
Somit werde ich wohl die Bohrung/Nut der Wechselplatte verlängern. Ist ja Aluminium, und da sollte das einigermassen gehen.





















