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Windows 7 ist da....

In Kategorie: Windows
Freitag, 23. Oktober 2009 - 00:09

Heute kam das von vielen (von mir nicht) erwartete Windows 7 auf den Markt. Dies dürfte mal wieder ein ernsthafter Versuch von Microsoft sein, ein einigermassen funktionierendes Betriebssystem zu programmieren. Windows Vista war ja ein rechter Schuss in den Ofen. Aber irgendwann werden die das ja auch mal hinkriegen.

Demzufolge verging seit dem letzten brauchbaren System fast genau acht Jahre. Acht (!!) Jahre für ein neues System. Das ist doch wirklich unglaublich, wie langsam so ein grosser Konzern entwickelt.

Bei Linux bin ich mich gewohnt, alle 6 Monate eine neue Version zu bekommen. Dies kann man natürlich mit kommerzieller Software gar nicht machen. Da muss man ja für jedes Update bezahlen.

Für mich kommt dieses proprietäre closed-source Zeug ja eh nicht in Frage. Ich will mit meinem Betriebssystem machen was ich will, und nicht was ein grosser Konzern will.

Out of memory

In Kategorie: InformatikWindows
Freitag, 14. August 2009 - 10:23

Beim Blick in die Mail-Queue unseres Spam-Scanners hatte ich vor einiger Zeit folgenden Eintrag entdeckt:

1F5xxxxxxx 9742 Thu Jul 23 23:45:59 MAILER-DAEMON (host mailin.interxxxxxxx.com[65.36.xxx.xxx] said: 452 4.3.1 Out of memory (in reply to DATA command)) xxxxx@mail.interxxxxxxx.com

Da gingen wohl die Bits aus. Und was ist das für ein Server:

220 mailin.interxxxxxxx.com Microsoft ESMTP MAIL Service, Version: 5.0.2195.6713 ready at Mon, 27 Jul 2009 xx:39:23 -0x00

Ach soooo, alles klar Smiley

Virtualisierung für lau

Mittwoch, 07. Januar 2009 - 01:15
Windows unter Linux
Bild: tuxmentat

Als Linux und/oder Mac Benutzer ist man leider immer noch gezwungen, mindestens ab und zu, Software unter Windows auszuführen. Dies, weil einige (auch grosse Hersteller) nicht fähig oder gewillt sind, ihre Software für anständige Betriebssysteme verfügbar zu machen. Eine Windows Lizenz ist ja beim Kauf eines PC's sowieso mit dabei, welche man dann unter Linux verwenden kann. Bei Mac muss man sich eine legale Lizenz beschaffen.

Hier kommt dann die Virtualisierung von Betriebssystemen ins Spiel. So kann man Windows einfach unter anderen Systemen ausführen. Natürlich könnte man auch Linux unter Windows virtualisieren wenn man das will.

Problem bei der Sache, wenn man Windows nur selten braucht ist, das diese Programme zwischen 50 und 190$ kosten. Wenn man auch noch mehrere Computer hat lappert sich das.

Die beiden bekanntesten Firmen für Virtualisierung auf Desktops sind VMware und Parallels. Bei beiden gibt es jedoch gewisse Einschränkungen:

Bei Parallels:

  • Zwei verschiedene Produkte für Windows/Linux und Mac
  • Dadurch kann man die Lizenz für Windows/Linux später nicht unter Mac verwenden (oder umgekehrt)

Bei VMware:

  • VMware Workstation ist ziemlich teuer (190$)
  • Mit dem VMware Player (frei erhältlich) kann man selbst keine neuen Virtuellen Maschinen erstellen
  • Der VMware Server (auch frei erhältlich) ist etwas overhead für ein einziges System und läuft als Service immer im Hintergrund mit da (wie der Name schon sagt) für Server gedacht

Gut gibt es Open-Source-Software!

Sun hat mit VirtualBox ein Produkt, welches für den privaten Gebrauch frei verfügbar ist. Und das für alle gebräuchlichen Systeme (Windows, Linux, Mac und Solaris). OK, VirtualBox ist nicht 100%'ig Open-Source, und damit nicht vollständig als Source Code erhältlich. In der "richtigen" Open-Source Version fehlen einige Features (genaueres dazu hier). Das muss aber den normalen Benutzer nicht stören.

Die Performance hat mich positiv überrascht. Auf meinem etwas älteren Notebook war Windows unter VMware schon fast eine Qual. Vor allem bis es endlich mal aufgestartet war. Mit VirtualBox geht das sogar auf meiner alten Kiste recht fix.

VirtualBox ist also die einzige Virtualisierung die ich wirklich empfehlen kann. Viel Spass beim virtualisieren...