nothing
nothing
nothing

Tag 7 - Wien - Haus des Meeres / Schmetterlingshaus / Hundertwasser / ç%"*)*"+*ç%" / neue Bekanntschaft

In Kategorie: FotografieOn the road
Montag, 31. August 2009 - 21:39
Da fahr i ned lang!

Heute war ein sehr sehr ereignisreicher Tag. Im Positiven, wie auch leider im Negativen (gibt aber schlimmeres... Später mehr dazu)
Aber alles von vorne. Heute kann es etwas länger werden da wie erwähnt sehr viel passiert...

Erst mal nur etwas über eine Stunde verpennt, dann ins Auto und die U-Bahn geschwungen um ins "Haus des Meeres" zu gelangen. Das HDM entstand in einem ehemaligen Flakbunker aus Adolfs Zeiten, und wurde zu einem viel schöneren Zweck umfunktioniert. In vielen kleineren und grösseren Becken sind alle möglichen bewohner des Meeres zu sehen. Aber im "Haus des Meeres" gibt es noch mehr zu sehen als Meer (Sorry, den musste ich einfach bringen). Über zwei Stockwerke wurde auch noch ein Tropenhaus angebaut, und ich weiteren Terrarien sind Reptilien und Amphibien zu sehen. Im obersten Stock (der neunte wenn ich mich recht erinnere) ist ausschliesslich die Aussichtsplattform mit einem tollen Blick auf Wien. Hat mir sehr gefallen und eigentlich ein Muss bei einem Wien-Besuch. Auch der Shop ist ganz schön und verleitete mich zum Geldausgeben. Ein Objekt der Begierde war leider nicht zu verkaufen, obwohl da auch ein Preis dran stahd den ich auch bereit gewesen wäre zu bezahlen. Alle Überredungskünste halfen nichts. Sehr sehr schade. Das wäre echt ein tolles Teil gewesen. Aber vielleicht kann ich das sonstwo noch auftreiben.

Und was macht man wenn man an einem neuen Ort in Wien ist?? Mal schauen ob Geocaches in der nähe sind (hatte es natürlich). Das fiese dabei: Wenn ich mal anfange zu cachen, kann ich fast nicht mehr aufhören. Da packt mich der Ehrgeiz noch einen weiteren zu finden. So führte mich die Cachesuche über das Hundertwasserhaus zum Donaukanal.

Hmmm, irgendwo dazwischen war ich auch mal noch im Schmetterlingshaus. Weiss nicht mehr so genau wann. Hauptsache ich weiss noch das ich dort war heute...

Soweit mal das Positive...

Dann nahm ich mal kurz, nur für eine einzige Station, die U-Bahn. In der Linie ist immer etwas viel los, und so blieb ich mitten in den Leuten stehen. Zurück an der Oberfläche dann die bittere Wahrheit. Portemmonaie weg. *** Zensierte Gedanken ***. Na super, dachte das passiert nur anderen. Da ich mich ja selten richtig aufrege (nützt ja eh nix) erst mal locker flockig in dem McDonalds gesteuert (nein, nicht um zu essen, hab ja keine Kohle mehr, sondern für ein kleines "Geschäft").

Darauf mal meinem Bruder angerufen für die Nachforschung einiger Telefonnummern für die Sperrung diverser Karten (Danke!).

Auf der nächsten Polizeistation erheilt ich dann auch noch ein Ladegerät für mein Telefon, damit ich die Sperrungen der Karten veranlassen konnte (auch da ein herzliches Dankeschön!). Nach der Aufnahme des Diebstahls lies mir die sehr nette (und äusserst hübsche...) Polizistin noch die Telefonnummern vom Fundbüro der U-Bahn, sowie der schweizer Botschat raus. Zur Botschaft gehe ich nämlich morgen mal um zu schauen, ob die mir eine kleine Finanzielle Unterstütung geben damit ich mindestens wieder nach Hause komme. Für etwas zahlt man ja Steuern, und in solchen Momenten bin ich auch froh Schweizer zu sein. Im optimalsten Fall kriege ich soviel, dass ich meine Reise noch zu ende führen kann. So viel bracuche ich ja nicht.

Soweit das Negative...

Dann kam mir noch der Gedanke, dass ich bei dem letzten Cache vor der U-Bahn auf eine Treppe gesessen bin. Vielleicht da aus der Tasche gerutscht. Wer weiss... Also zurück in die U-Bahn, eine Station zurück und weiter in richting "Cache der Hoffnung". Schon mal im vorab: Nee, war nicht dort, oder schon von jemandem mitgenommen. Aber auf dem Weg dorthin holte mich ein Mann ein und sprach mich an (Nein, auch er hatte es nicht).

Er:  Do you speak english? (Sprechen sie Englisch?)
Ich: (Standartantwort) A bit (Ä bisserl).

Er (auf Englisch): Die Österreicher sagen immer "ein bisschen".
Ich: Die Schweizer auch, ich bin einer.

Und dann ging es los. Ahh Schweiz, Super Land usw.

Es stellte sich raus, dass der Herr (Abdulwahid Gwany) Bürgermeister eines Kurdischen Stadtteils ist, und zudem Kopf einer Organisation für Behinderte in Kurdistan (hoffe habe das richtig übersetzt, kann ja nur "ä bisserl" Englisch :-D ). Für diese Organisation war er auch schon öfters in der Schweiz zu Verhandlungen mit schweizer Hilfsorganisationen. Wärend wir dem Donaukanal nach liefen diskutierten wir noch über einige weitere Dinge, unter anderem auch über die Fotografie und was ich damit noch gerne machen würde. Als ich dann mal irgendann abbiegen sollte um wieder zu einer U-Bahn Station zu kommen, hat mir Abdulwahid angeboten ihn zu kontaktieren wenn ich mal nach Kurdistan kommen wolle damit er mir auch seine Organisation genauer vorstellen kann. Und das, so muss ich ehrlich sagen, würde mich extrem interessieren. Denke ich werde in nächster Zeit eingen Mailverkehr mit ihm haben.

Und das krasse an der Geschichte (wenn ihr das noch nicht bemerkt habt): Wäre mir mein Portemmonaie nicht geklaut worden und ich nochmals an den Donaukanal zurückgefahren, hatte ich Abdulwahid nei kennen gelernt. Vielleicht hat das so passieren müssen, wer weiss... Mal schauen was sich daraus noch ergibt. Ich bin gespannt. So, nach dem vielen schreiben ärgere ich mich noch über meine eigene Doofheit und lese noch etwas.

Gute Nacht.

0 Kommentare »

Mein Kommentar