Tag 10 - Klagenfurt - Reptilienzoo Happ / Reptilienzoo Nockalm
Der letzte Tag meines Urlaubes in Österreich. Zum Abschluss gab es aber noch zwei Zoos meiner Lieblingssorte: Reptilienzoos.
In Klagenfurt besuchte ich erst den Reptilienzoo Happ. Der Zoo wurde vor über 30 Jahren von Friedrich Happ gegründet, welcher sich damit einen Lebenstraum erfüllte. Der Gründer verstarb leider im Jahr 2000 im Alter von 80 Jahren. Der Zoo wird nun von seiner Frau Hela Happ geleitet, und dank Sabine und Hannes Happ wird der Zoo auch sicherlich noch lange weiter bestehen. Und das ist auch gut so! Es sind unzählige Reptilien zu sehen. Darunter auch solche, welche in Aussengehegen gehalten werden. Denen könnte ich stundenlang zuschauen. Auf jeden Fall einen Besuch wert.
Vor der Fahrt nach Hause ging es noch in Reichenau vorbei. Die Wegbschreibung die ich hatte war jedoch auf den ersten Blick etwas verwirrend, wodurch ich mir erst nich sicher war ob ich den überhaupt finde. War aber schlussendlich ganz einfach. Der Zoo hat sehr viele giftige Schlangen, vermutlich eine der grössten Samlungen überhaupt. Erst waren die Giftschlangen ein Hobby von Peter Zürcher, welcher, wie der Name schon vermuten lässt, ein gebürtiger Schweizer ist, der nach Kärnten ausgewandert ist. Wegen zunehmendem Zeitmangel hat er sich 1994 entschieden sein Hobby zum Beruf zu machen, und die Sammlung öffentlich zugänglich zu machen.
Weil bei meinem Besuch gerade nicht sehr viele Besucher vor Ort waren, konnten wir auch bei der Fütterung zweier Giftschlanngen zuschauen. Denn normalerweise werden die Tiere aus aus Sicherheitsgründen ausserhalb der Öffnungszeiten gefüttert. Handelt sich ja auch zum Teil um die giftigsten, und somit tödlichsten Schlangen der Welt! Wollte da eigentlich gar nicht mehr raus. War richtig faszinierend. Aber irgendwann musste ich mich auch langsam auf den Heimweg machen.
Hatten mich dann entschieden einen kleinen Umweg zu fahren, welcher sich dann aber zu einem grösseren Umweg ausweitete. Zwar nicht was die Strecke angeht, aber zeitlich dauerte dieser Umweg einige Stunden länger. War dafür auch um so schöner. In der Schweiz gieng es dann noch über den Ofen- und Flüelapass. Die machen spät Abends auch noch viel mehr Spass, weil keine Reisebusse unterwegs sind. Auf dem Flüelapass machte ich dann noch bei windigen 8°C noch einen Halt um ein paar Fotos bei Mondschein zu schiessen. War mal etwas anderes. Um halb zwei morgend kam ich dann auch endlich zu Hause an.
(Fotos folgen nach dem Bearbeiten)



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